Pontormos verlorengegangene Fresken im Chor der Basilika San Lorenzo in Florenz
Rekonstruktion der Werkgenese
Der Maler Iacopo Carucci, genannt Il Pontormo (1494–1557) zeigte sich als eng in das soziale Gefüge der Stadt Florenz eingebunden und pflegte zahlreiche Freundschaften zu unterschiedlichsten Personen: Künstlern, Handwerkern, Klerikern und Humanisten. Seine Auftraggeber waren entweder die Medici direkt oder Personen aus ihren Kreisen.
Ab der Machtergreifung Alessandro de' Medicis arbeitete Pontormo bis an sein Lebensende exklusiv für die Medici-Herzöge, sodass seine Stellung in Florenz einem Hofkünstler glich. Seine religiöse Neigung tendierte in die Richtung der spirituali, soweit diese zu erschließen ist.
Seit 1545 malte der Florentiner Pontormo im Auftrag Cosimo de' Medicis den Chor der Basilika San Lorenzo in Florenz aus. Diese diente seit dem 15. Jahrhundert als Pfarrkirche und Grablege der Familie Medici in Florenz.
Die Basilika, von Filippo Brunelleschi entworfen, wurde von 1421 bis in die 1460er Jahre
erbaut, mit
Ausnahme der Fassade, die unvollendet blieb.
Die faszinierende Fassade, ein rohes Backsteinmauerwerk mit Baunähten, zeigt sich an der Nordseite der Kirche. Die mythische Kraft des Ziegelwerks ist von spröder Schönheit.
Michelangelo ist in San Lorenzo begraben, seine Biblioteca Medicea Laurenziana befindet sich ebenfalls dort, mit den Lesebänken, dem Schnitzwerk und dem rot-weißen Terrakottaboden im Saal. Die Bauarbeiten begannen 1524 und dauerten ein Jahrzehnt bis zur Abreise von Michelangelo aus Florenz nach Rom. Die Bibliothek wurde 1571 öffentlich zugänglich. Pontormo hat den Bau der Bibliothek vor Augen gehabt.
Pontormo arbeitete elf Jahre an den Fresken aus dem Alten und Neuen Testament. Zum Zeitpunkt seines Todes 1557 waren fast alle Szenen vollendet, sodass sein Schüler und langjähriger Freund Agnolo Bronzino (1503–1572) innerhalb eines Jahres die restlichen Figuren hinzufügen und der Chor am 23. Juli 1558 enthüllt werden konnte. Im linken Nordflügel der Basilika ist seit damals Bronzinos Fresko Das Martyrium des hl. Laurentius zu sehen.
Doch lange blieb der Freskenzyklus nicht erhalten: Wegen eines statischen Umbaus im Jahr 1742 wurden die Fresken vollständig zerstört.
Eine Diskussion der Fresken muss sich auf Fragmente stützen. Zeichnungen, die Pontormo und sein Umkreis anfertigten, Zeichnungen mit aufwärts schwebenden oder abwärts taumelnden Leiberknäueln geben noch eine Vorstellung davon. Es sind Zeichnungen vom Sündenfall und Sintflut, von Auferstehung des Fleisches und Himmelfahrt.
Pontormos Drang zu Ekstase und zu Eleganz, zu Verfremdungen und exzentrischen Kompositionen, zu ausdrucksvoll gezierten Posen kennzeichnen das Alterswerk.
Pontormos Tagebuch Il libro mio, 27 Entwurfszeichnungen, ein Stich, der den Chor im Hintergrund der Basilika San Lorenzo wiedergibt, und die schriftlichen Überlieferungen zahlreicher Zeugen sind alles, was von dem Werk übrigblieb, das einst als Florentiner Gegenentwurf zu Michelangelos Fresken in der Cappella Sistina gedacht war!
Neben den Rechnungsbüchern ist der einzige Hinweis auf die Arbeiten in San Lorenzo Pontormos eigene Aufzeichnung (Il libro mio, 1554–1556) aus den letzten beiden Jahren seines Schaffens. Aus ihnen lässt sich sowohl der alltägliche Ablauf der Arbeiten rekonstruieren als auch die Werkgenese des gesamten Projekts ableiten. Auffallend ist, mit welch langsamem Tempo Pontormo arbeitete. Dabei scheint er bis auf Feier- und Sonntage fast immer in San Lorenzo gewesen zu sein. Dennoch schaffte er immer nur Teile von Figuren.
So lassen sich ab dem 7. März 1545 regelmäßige Zahlungen in Verbindung mit dem Projekt finden. Am 24. Juli 1545 ist eine Zahlung an Girolamo, einen Schreiner, für Arbeiten am Chor verbucht, sodass davon ausgegangen werden kann, dass zu diesem Zeitpunkt die ersten Gerüste aufgebaut wurden. Später, zwischen August und Dezember 1545, sind insgesamt dreizehn Zahlungen an Mariano di Simone muratore für Arbeiten am Chor vermerkt. Darüber hinaus werden Zahlungen an Jacopo Pinadori und an Francesco Guglielmo für Pigmente und weitere Arbeiten vermerkt.
Neben den Beschreibungen des aktuellen Tagewerks finden sich im Tagebuch zumeist kleinere, flüchtig erstellte Skizzen, die den fortschreitenden Werkprozess verdeutlichen und Einblicke in die Herstellung und Planung der Fresken liefern. Das skripturale Sperma fließt.
Der Auftraggeber Cosimo I. de' Medici ist zweimal in den Aufzeichnungen in San Lorenzo erwähnt. Pontormo schrieb so zum Beispiel:
«Samstag an dem Felsblock gearbeitet; und es kam der Herzog nach San Lorenzo.»
Aus den Aufzeichnungen lässt sich ebenfalls ableiten, dass Pontormo die Gerüste nach und nach von Szene zu Szene aufbauen ließ. Im April 1556 schrieb er, dass ein neues Gerüst aufgebaut wurde. Sowohl im Juni 1555 als auch im Juni 1556 vermerkte Pontormo, dass Gerüste abgebaut wurden, da die entsprechenden Szenen vollendet waren.
Zahlreich sind die Gerüstebauer und die Maurer, die wesentlich zum Gelingen der Freskoarbeiten beitrugen.
Das Tagebuch dokumentiert einerseits die Freskenarbeit in der Basilika San Lorenzo und andererseits penibel den Lebensalltag des Künstlers.
Wie eine Quelle sprudeln die Stellen im Tagebuch hervor, wo Pontormo über seine beiden Schüler Bronzino und den blutjungen Giovanni Battista Naldini schreibt. Von 1549 an unterstützte Naldini den alternden Jacopo da Pontormo bei seiner Arbeit und im Haushalt und wurde von diesem im Zeichnen unterwiesen. Naldini lebte gemeinsam mit Pontormo bei Brot und Wein, bei Unterhalt und Tag und Nacht. Pontormo: Naldini (1535–1591). Was für ein Paar.
Welche Gassen und auf welchen Plätzen ist Pontormo von seinem Haus in der Via della Colonna 29 bis zur Basilika täglich gegangen?
Wo hat er in seinem Haus geschlafen und gegessen?
Wie isst Pontormo?
Mit wem hat er das Bett geteilt? Mit Naldini? Einmal hat Naldini die Nacht nicht im Haus verbracht, Pontormo reagierte wütend und eifersüchtig.
Im 23-seitigen Libro mio berichtet der Maler von Schaffenskrisen und produktiven Phasen, von schlechtem Wetter und seiner «Mühe mit Dunkelheit, Wind und Verputz». Aufbau und Arten des Verputzes sowie die Polituren sind es, die wesentlich zum Gelingen der Freskoarbeiten beitrugen.
«Donnerstag früh zwei feste Würste gekackt, sie kamen raus, als wären’s lange, weiche Baumwolldochte, das heißt aus weißem Fett.»
Wir lesen detaillierte Auflistungen seiner Essgewohnheiten und sich daran anschließenden akribischen Protokollen seines Gesundheits- und Verdauungszustandes.
Der Verdauungskörper des Künstlers hat einen erheblichen Anteil am Sein des Künstlers.
Pontormos späte Kunst ist gleichermaßen das Ergebnis von diätetischen Regimen, einer mühevollen Arbeit am Künstler-Körper selbst.
Eine machtvolle Irrationalität muss von Pontormos Farbschirm in der Basilika San Lorenzo ausgegangen sein.
Folgen wir einigen flackernden Zeilen der Beschreibung von Francesco Bocchi (1548–1613) aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts
An die rechte Seite der Basilica San Lorenzo ist das Jüngste Gericht gemalt. Im unteren Teil sieht man in manigfaltigen und bizarren Haltungen viele, die von den Toten auferstehen; und was die Zeichnung, die Farbe und das Relief angeht, ist jede Figur wunderschön. In der Luft hat er viele Engel in süßen, weichen Farben und mit stolzen, bizarren Gebärden dargestellt. Daneben sieht man dann die Sintflut. Groß ist die Menge der toten Körper, die hier gemalt sind: auf dem Gipfel des Berges aber sieht man einige, die den Fluten entkommen sind, ihre Gestalten sind mit großem Fleiß abgebildet und in der Gesellschaft Noahs bezeugen sie mit den schönsten Körperhaltungen und in ihrem großartigen Entwurf hinreichend, wie gut sich dieser Künstler auf die Eigenheiten seiner Kunst verstand. Die Engel, die in der Luft schweben, sind mit einem über alle Maßen seltenen Können abgebildet. Viele Figuren, die sich im unteren Teil jeder dieser beiden Geschichten befinden, stammen aus der Hand Bronzinos und werden wahrhaft von allen mit Recht gelobt. Und der heilige Laurentius auf dem Rost sowie einige Putten sind ebenfalls von seiner Hand (...). In der Höhe sieht man Adam und Eva wie sie den verbotenen Apfel verspeisen, was in wunderbaren Farben gemalt ist.
>Giorgi Vasari, The Life of Jacopo da Pontormo, Florentine Painter (1494-1556)
Außerdem hat Jacopo, so scheint es mir, in einer der Ecken, wo die vier Evangelisten nackt mit Büchern in den Händen stehen, an keinem einzigen Ort die Organisation der Szenen, das Maß, die Zeit, die Vielfalt der Gesichter oder die Veränderung der Töne des Fleisches beachtet, oder kurz gesagt, keine der Regeln für Proportionen oder Perspektive. Das Werk ist aber voll von nackten Figuren, mit einer Ordnung, Gestaltung, Erfindung, Komposition, Farbgebung und Malerei, die Jacopo auf seine eigene Weise ausgeführt hat, mit so viel Melancholie und so wenig Freude für den Betrachter, dass ich beschlossen habe, da selbst ich es nicht verstehe, obwohl ich selbst Maler bin, das Urteil über das Werk denen zu überlassen, die es sehen. Denn ich glaube, ich würde verrückt werden und mich in diesem Gemälde verstricken, genauso wie ich glaube, dass Jacopo in den elf Jahren, die er mit diesem Gemälde verbrachte, versuchte, sich selbst und jeden anderen, der es sah, mit Figuren in dieser Art und Weise zu verstricken. Und obwohl man in diesem Werk Torse sehen kann, bei denen die Schultern von vorne gedreht sind und mit Details der Seite des Körpers, die mit erstaunlicher Sorgfalt und viel Mühe von Jacopo ausgeführt wurden, der für fast alles fertige Modelle aus Ton in voller Reliefgestaltung anfertigte, ist all dies dennoch fremd seinem Stil und, wie es fast allen erscheint, ohne das richtige Maß, weil die Torse größtenteils groß sind, während die Beine und Arme klein, ganz zu schweigen von den Köpfen, in denen man absolut nichts von der Fertigkeit und der einzigartigen Anmut erkennen kann, mit der er ihnen in seinen anderen Werken das Höchstmaß an Zufriedenheit für den Betrachter verlieh. So scheint es, dass er in diesem Gemälde nur an bestimmte Details dachte, während er auf keinerlei Weise die anderen, wichtigeren Aspekte des Werks berücksichtigte. Kurz gesagt, während er dachte, mit diesem Werk alle Gemälde in diesem Handwerk zu übertreffen, erreichte er kaum das Niveau seiner eigenen Werke aus früherer Zeit.
Pontormos Studienblätter und Zeichnungen
Für die Rekonstruktion des zerstörten Freskenzykluses sind Pontormos Studien-Blätter, eine hauchdünne Kunst mit schwarzer Kreide und Rötelstift auf Elfenbeinbütten, aufschlussreich:
- Studie zum Opfer Isaacs, schwarze Kreide auf Papier, in Rötel quadriert, 230x165mm, Bergamo, Accademia Carrara, 2357.
- Studie für die Arbeiten von Adam und Eva, schwarze Kreide, quadriert in Rötel, 203x158mm, Galleria degli Uffizi, Florenz, U6535F.
- Studie zu den Vier Evangelisten, schwarze Kreide auf Papier, 413x177mm, Galleria degli Uffizi, Florenz.
- Studie zu Noah erhält die Pläne der Arche, schwarze Kreide auf Papier, 270x140mm, Galleria degli Uffizi, Florenz, U6508Fr.
- Studie zur Auferstehung der Seelen, schwarze Kreide auf Papier, mit Rötel quadriert, 288x190mm, Galleria delle belle arti, Venedig, 550.
- Studie zur Auferstehung der Toten, schwarze Kreide und Rötel auf Papier, 421x215mm, Galleria degli Uffizi, Florenz, U6528Fr.
- Nach Pontormo, Auferstehung der Toten, Feder und Lavuren auf braunem Papier, 342x242mm, Victoria und Albert Museum, London, D. 154-1885.
- Studie zur Sintflut, schwarze Kreide auf Papier, 156x244mm, Galleria degli Uffizi, Florenz, U6752Fr.
- Studie zur Sintflut, schwarze Kreide auf Papier, 266x402mm, Galleria degli Uffizi, Florenz, U6754Fr.
- Bastiano del Gestra (?), Kopie nach Pontormos Sintflut, schwarze Kreide auf Papier, 265x748mm, Louvre, Paris, Inv. 1026.
- Bronzino (?), Studie nach der Sintflut, schwarze Kreide auf Papier, 268x410mm, British Museum, London, Inv BM1974-4-6-36. Die Zeichnung wird bei Costamagna Pontormo zugeschrieben. Der Stil ist jedoch gänzlich anders, so dass Alessandro Allori oder Bronzino als Schöpfer in Frage kommen. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig, so dass keine Zuschreibung mit Sicherheit zu diesem Zeitpunkt gemacht werden kann.
Pontormos Vorliebe für Burschen aus dem sottoproletario (Lumpenproletariat) (lat. pullus: jung), dargestellt in Zeichnungen.
Musiklink: Rod Stewart, «I Don't Want To Talk About It».Objekte: U 6693Fr, U 6564 Fr, U 6506 Fr, U 6599 Fr, U 6513 Fr, U 6514 Fr.
Ein Loblied auf die Schönheit des Gesäßes. Zeichnungen: U 6583 Fr, U 6584 Fr, U 6630 Fr.
Literatur
- Le bellezze della città di Firenze: dove a pieno di pittura, di scultura, di sacri templi, di palazzi, i più notabili artifizj, e più preziosi si contengono, scritte già da M. Francesco Bocchi, ed ora da M. Giovanni Cinelli ampliate, ed accresciute. Florence, 1677.
- Hrsg. Salvatore S. Nigro, Pontormo. Il libro mio / Zeichnungen / Fresken / Gemälde. München, Paris, London. Schirmer/Mosel 1996. Deutschsprachige Ausgabe von Pontormo - Il libro mio. Aus dem Italienischen übersetzt von Marianne Schneider.
- Hans Martin von Erffa, Die Ikonologie der Genesis. Die christlichen Bildthemen aus dem Alten Testament und ihre Quellen, München 1989.
- Janet Cox-Rearick, Pontormo, Bronzino, Allori and the lost 'Deluge' at San Lorenzo, in: The Burlington Magazine 134 (1992), 239–248.
- Tim Wesly Hendrix, Die Apotheose des Disegno. Jacopo da Pontormos Bildkonzeption, Köln 2019.
- Georg Satzinger, Michelangelo und die Fassade von San Lorenzo in Florenz, München 2011.
- Janet Cox Rearick, The Drawings of Pontormo, Volume I und II, Cambridge 1964.
- Elizabeth Pilliod, Pontormo, Bronzino, Allori: A Genealogy of Florentine Art, New Haven and London, 2001.
- Straining Nature: Pontormo and the Lost Cycle of S. Lorenzo
Florenz in der Abenddämmerung des Jahres 2009
Videoformat: DV, Farbe, Ton.
Kamera: Gerhard Fischer.
Regie: Gerhard Fischer.
Schnitt: Valeriy Radmirov.
Videodauer: 6 Minuten.
Aufnahmedatum in Florenz: 2. Januar 2009.
Produktion: Daedalus 2018.
Der Film wurde aus Mitteln der Gesellschaft Daedalus finanziert.
Das Video zeigt den Mercato di San Lorenzo in der Abenddämmerung, es ist Winter. Der Markt erstreckt sich von der Piazza S. Lorenzo bis zur Via dell'Ariento, rund um die Basilica San Lorenzo. Links von der Basilica kann man Michelangelos Biblioteca Medicea-Laurenziana besichtigen.
Wir sehen den Abbau der Marktstände durch die Händler in den Abendstunden. Das Rollen und Rattern der mit Waren beladenen Karren auf dem Pflaster und das weniger werdende Tageslicht bestimmen die Filmästhetik.
Ein Text von Giorgio Vasari über Jacopo Pontormos Tod in Florenz ist in die audiovisuellen Sequenzen eingekapselt, desgleichen ein Vers von Dante Alighieri: «per me si va ne la città dolente», «für mich geht es in die schmerzhafte Stadt» (La Divina Commedia. Die Hölle. III. Gesang).
Vasari schreibt: Als der Maler Jacopo Pontormo 1556 in Florenz starb, widmete ihm der Maler und Poet Agnolo Bronzino neunzehn Trauersonette innerhalb seines «Canzoniere», in denen er seine große Zuneigung gegenüber dem Verstorbenen zum Ausdruck bringt.
In einem dieser Sonette fordert er den kleinen Arnozufluss Orme, nach dem Pontormos Geburtsort Pontorme (= Ponte a Orme) benannt ist, dazu auf, zu einem großen Tränenstrom anzuschwellen:
Holder, schöner, edler Bach
weine mit mir und empfange aus meinen Augen
mehr Kraft und Stärke denn aus deiner Quelle.
Du hast deinen Sohn verloren, ich meinen Freund und Bruder,
nein, meinen Vater, meinen Meister: nun erweise du mit mir, was gebührt solch gerechter Liebe.
Jacopo da Pontormo wurde am 2. Jänner 1557 im ersten Kreuzgang der Kirche Santissima Annunziata in Florenz unter der Szene beigesetzt, die er dort zuvor gemalt hatte, visitazione dell'annunziata, 1514-16· Die Heimsuchung Mariä (Fresko).