Werklinien von Gerhard Fischer
673 Stunden ungeschnittenes Videomaterial in den Formaten Video 8, Hi8, HDV, DV. 1987–2016. Kamera: Gerhard Fischer
Vidéo Essai Schwan mit Sternenstaub, 13:46:11 Stunden. 2021. Kamera, Regie: Gerhard Fischer.
Präsentation Herbst 2022, Winter 2023.
Website Schwan mit Sternenstaub: http://www.gerhardfischerworks.eu/swn.html
Das bildnerische und cinematografische Werk, das mehrere hundert Gemälde und großformatige Kohle-Zeichnungen
(Sujet: Die Badenden), tausende Akt-Fotografien und Fotomontagen zur Blüte des
androgynen Körpers sowie 673 Stunden ungeschnittenes Videomaterial umfasst, ist ein ganzes wild gewachsenes
Lebenswerk von Fischer und unveröffentlicht.
56 realisierte Ausstellungen zu Kunst und Wissenschaft in Wiener Museen, Bibliotheken und Galerien. 1984–2016. http://www.gerhardfischerworks.eu/pretty-bulges.html#fn2
Herausgeber und Autor von 56 Publikationen 1984–2016. https://search.worldcat.org/search?q=gerhard+fischer+daedalus&offset=1
Als Autor und Herausgeber veröffentlichte Fischer zahlreiche Publikationen (die vielfach mit den Ausstellungen korrespondieren) zur griechischen und römischen Antike (u. a. zu Erotik und Tod in den Mythen von Dionysos und Orpheus), zur Kunst der klassischen Moderne und Gegenwartskunst (beispielsweise zu Alberto Giacometti, Charles Baudelaire und Pierre Molinier, Friederike Mayröcker), zur französischen Philosophie (Michel Foucault, Jacques Lacan, Paul Virilio, Roland Barthes), zur Geschichte Wiens und zur Musik der Klassik sowie zur Zwölftonmusik (etwa zu Antonio Vivaldi, Alban Berg und Anton Webern). Gerhard Fischer kann zweifellos als universeller Kunstproduzent tituliert werden, in dessen Manifestationen Wissenschaft und Kunst zwanglos ineinander übergehen.
Installationen im öffentlichen Raum. 1989–2016. Antonio Vivaldis letzter Sommer, Der Tod des Orpheus, Die Blumen des Bösen, Cy Twombly, Caravaggio u.a.
Dozent an der Universität für angewandte Kunst und an der Akademie für bildende Kunst Wien 1989–2008.
Gastprofessur zu Mozarts Zauberflöte am Mozarteum 1999.
Gestaltung von Webseiten: http://www.gerhardfischerworks.eu/
Schenkungen
Das Videoarchiv Gerhard Fischer, umfassend 673 Stunden Videomaterial (ungeschnitten), wurde 2019 dem Videokünstler Arthur Summereder als Schenkung mit Auflagen überlassen.
Handschriften Sonderzahl, Skizzen, Fotografien. Materialien Fischers befinden sich in der Handschriftensammlung der Wienbibliothek und im Literaturarchiv der ÖNB. Wienbibliothek ÖNB
1993 rekonstruierte Fischer im Forum Daedalus Aby Warburgs legendären Mnemosyne-Atlas. Der Atlas mit 63 Tafeln und 1180 Schwarz-Weiß-Fotografien wurde in der Akademie der bildenden Künste (25. Jänner 1993–13. März 1993) und im Museensaal der Albertina (22. Nov. 2007-13. Jänner 2008) ausgestellt. Der Atlas wurde der Albertina geschenkt und kann von Institutionen zur Gänze oder in Teilen ausgeliehen werden. Budapest, Bayreuth, Hamburg waren bisher Leihnehmer. Zur kunstwissenschaftlichen Legendierung der Tafeln siehe die Publikation Nora und Gerhard Fischer Museum vom Menschen oder Wo sich Kunst und Wissenschaf wieder finden, Seite 298–309 (Edition Daedalus 1996).
Schenkung 2006 an das Filmarchiv Austria. Dreizehn 16-mm-Rollen Die Blumen des Bösen (Muster, Negative, Positive) und drei Tonbänder Die Blumen des Bösen. Die überlassenen 16-mm-Filme (Kamera: Manfred Oppermann, Bildregie: Gerhard Fischer) zeigen die Aufstellung der Objekte in der Ausstellung im Jahre 1993 im Österreichischen Volkskundemuseum, im Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek und in der Galerie Faber. Wie schwimmende Spermien sind Lumpenexistenzen in der Ausstellungstrilogie verstreut. sottoproletariato Termine (corrispondente al ted. Lumpenproletariat) usato nella tradizione teorica marxista per indicare il ceto infimo delle grandi città, formato di elementi economicamente e socialmente instabili, in genere per effetto del fenomeno della disoccupazione e della sottoccupazione. Per estensione, l’insieme delle categorie più povere e disagiate della società.